01Peter AdrianTRIWO AG
02Dr. med. Christian AbelFacharzt für Augenheilkunde
03Jinan Al ShokPhysiotherapie
„Die Rodung gewachsener Baumbestände an der prominenten Hangkante des Trierer Moseltales sollte nicht als bloße Flächenfrage betrachtet werden. Es geht um weit mehr als um einzelne Bäume: Es geht um Klimaschutz, Naturschutz, Landschaftsbild und letztlich um die Identität Triers.
Gerade angesichts des fortschreitenden Klimawandels ist es widersinnig, wertvolle Baumbestände zu beseitigen. Bäume speichern Kohlenstoff, spenden Schatten, kühlen ihre Umgebung, halten Wasser im Boden zurück und tragen zu einem ausgeglicheneren lokalen Klima bei. Jeder gewachsene Baumbestand ist deshalb ein Stück natürliche Klimaanpassung, das nicht leichtfertig aufgegeben werden sollte. Neu gepflanzte Bäume können die ökologischen Funktionen eines über Jahrzehnte oder Jahrhunderte gewachsenen Bestandes nicht kurzfristig ersetzen.
Hinzu kommt der massive Eingriff in die Natur. Ein gewachsener Wald- oder Baumbestand ist Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und Bestandteil eines funktionierenden ökologischen Systems. Eine Rodung zerstört nicht nur sichtbare Vegetation, sondern greift in gewachsene Lebensräume, Bodenstrukturen und natürliche Kreisläufe ein.
Besonders schwer wiegt jedoch die Frage des Landschaftsbildes. Die bewaldeten Hänge und markanten Hangkanten sind ein prägendes Element des Trierer Moseltales. Sie verleihen der Stadt ihre unverwechselbare landschaftliche Einbettung und sind Teil dessen, was Trier für Einheimische und Besucher so besonders macht. Werden solche Flächen gerodet, verändert sich das Erscheinungsbild der Stadt dauerhaft. Was heute als selbstverständlich wahrgenommen wird, kann morgen unwiederbringlich verloren sein.
Trier ist eine Stadt, deren Anziehungskraft in erheblichem Maße von ihrem historischen und landschaftlichen Charakter lebt. Eine Stadt, die vom Tourismus profitiert, sollte ihre optische und landschaftliche Eigenständigkeit nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Andere touristisch geprägte Städte würden sehr genau darauf achten, ihre markanten Landschaftsräume, Sichtachsen und grünen Kulissen zu bewahren. Denn der Wert einer Stadt besteht nicht allein aus Gebäuden und Infrastruktur, sondern auch aus dem unverwechselbaren Gesamtbild, das sich den Menschen einprägt.
Deshalb sollte bei Eingriffen an einer derart prominenten Stelle nicht allein die Frage gestellt werden, was technisch oder rechtlich möglich ist, sondern vor allem, was im langfristigen Interesse der Stadt, ihrer Natur und ihrer Bewohner liegt.
Wo Alternativen bestehen, sollten diese konsequent geprüft und ausgeschöpft werden. Es kann nicht der Anspruch einer zukunftsorientierten Stadt sein, einerseits über Klimaschutz, Nachhaltigkeit und die Attraktivität des Tourismus zu sprechen und andererseits wertvolle, landschaftsprägende Baumbestände zu beseitigen, wenn dies vermeidbar wäre.“Mehr lesenWeniger anzeigen
„Die Rodung gewachsener Baumbestände an der prominenten Hangkante des Trierer Moseltales sollte nicht als bloße Flächenfrage betrachtet werden. Es geht um weit mehr als um einzelne Bäume: Es geht um Klimaschutz, Naturschutz, Landschaftsbild und letztlich um die Identität Triers.
Gerade angesichts des fortschreitenden Klimawandels ist es widersinnig, wertvolle Baumbestände zu beseitigen. Bäume speichern Kohlenstoff, spenden Schatten, kühlen ihre Umgebung, halten Wasser im Boden zurück und tragen zu einem ausgeglicheneren lokalen Klima bei. Jeder gewachsene Baumbestand ist deshalb ein Stück natürliche Klimaanpassung, das nicht leichtfertig aufgegeben werden sollte. Neu gepflanzte Bäume können die ökologischen Funktionen eines über Jahrzehnte oder Jahrhunderte gewachsenen Bestandes nicht kurzfristig ersetzen.
Hinzu kommt der massive Eingriff in die Natur. Ein gewachsener Wald- oder Baumbestand ist Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und Bestandteil eines funktionierenden ökologischen Systems. Eine Rodung zerstört nicht nur sichtbare Vegetation, sondern greift in gewachsene Lebensräume, Bodenstrukturen und natürliche Kreisläufe ein.
Besonders schwer wiegt jedoch die Frage des Landschaftsbildes. Die bewaldeten Hänge und markanten Hangkanten sind ein prägendes Element des Trierer Moseltales. Sie verleihen der Stadt ihre unverwechselbare landschaftliche Einbettung und sind Teil dessen, was Trier für Einheimische und Besucher so besonders macht. Werden solche Flächen gerodet, verändert sich das Erscheinungsbild der Stadt dauerhaft. Was heute als selbstverständlich wahrgenommen wird, kann morgen unwiederbringlich verloren sein.
Trier ist eine Stadt, deren Anziehungskraft in erheblichem Maße von ihrem historischen und landschaftlichen Charakter lebt. Eine Stadt, die vom Tourismus profitiert, sollte ihre optische und landschaftliche Eigenständigkeit nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Andere touristisch geprägte Städte würden sehr genau darauf achten, ihre markanten Landschaftsräume, Sichtachsen und grünen Kulissen zu bewahren. Denn der Wert einer Stadt besteht nicht allein aus Gebäuden und Infrastruktur, sondern auch aus dem unverwechselbaren Gesamtbild, das sich den Menschen einprägt.
Deshalb sollte bei Eingriffen an einer derart prominenten Stelle nicht allein die Frage gestellt werden, was technisch oder rechtlich möglich ist, sondern vor allem, was im langfristigen Interesse der Stadt, ihrer Natur und ihrer Bewohner liegt.
Wo Alternativen bestehen, sollten diese konsequent geprüft und ausgeschöpft werden. Es kann nicht der Anspruch einer zukunftsorientierten Stadt sein, einerseits über Klimaschutz, Nachhaltigkeit und die Attraktivität des Tourismus zu sprechen und andererseits wertvolle, landschaftsprägende Baumbestände zu beseitigen, wenn dies vermeidbar wäre.“
04Wolfgang BeckerBECKERS HOTEL & RESTAURANT Trier-Olewig
„Die geplanten Windkraftanlagen auf den Trierer Höhen werden das Landschaftsbild unserer Stadt auf Jahrzehnte prägen – mit möglichen Folgen auch für die touristische Attraktivität Triers.
Ich bin grundsätzlich für Windenergie und ebenso grundsätzlich kein Freund von Bürgerentscheiden. Gewählte politische Vertreter sollen Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen.
Aber gerade deshalb müssen bei einem Projekt dieser Tragweite Standort, Nutzen und Folgen transparent und überzeugend abgewogen werden. Die Frage ist nicht Windkraft ja oder nein, sondern ob Anlagen dieser Dimension an diesen Standorten die richtige Entscheidung für Trier sind.
Die breite Unterstützung des Bürgerbegehrens sollte der Stadtrat deshalb als klares Signal verstehen, diese Entscheidung noch einmal kritisch und offen zu hinterfragen.“Mehr lesenWeniger anzeigen
„Die geplanten Windkraftanlagen auf den Trierer Höhen werden das Landschaftsbild unserer Stadt auf Jahrzehnte prägen – mit möglichen Folgen auch für die touristische Attraktivität Triers.
Ich bin grundsätzlich für Windenergie und ebenso grundsätzlich kein Freund von Bürgerentscheiden. Gewählte politische Vertreter sollen Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen.
Aber gerade deshalb müssen bei einem Projekt dieser Tragweite Standort, Nutzen und Folgen transparent und überzeugend abgewogen werden. Die Frage ist nicht Windkraft ja oder nein, sondern ob Anlagen dieser Dimension an diesen Standorten die richtige Entscheidung für Trier sind.
Die breite Unterstützung des Bürgerbegehrens sollte der Stadtrat deshalb als klares Signal verstehen, diese Entscheidung noch einmal kritisch und offen zu hinterfragen.“
05Maria Berger-HeisterBERGER Immobilien- & Vermögensverwaltung
„Entscheidungen, die das Gesicht unserer Stadt über Jahrzehnte prägen, brauchen eine breite demokratische Legitimation. Deshalb halte ich einen Bürgerentscheid für den richtigen Weg.“Mehr lesenWeniger anzeigen
„Entscheidungen, die das Gesicht unserer Stadt über Jahrzehnte prägen, brauchen eine breite demokratische Legitimation. Deshalb halte ich einen Bürgerentscheid für den richtigen Weg.“
06Anke BeuthKünstlerin
„Ich unterstütze diese Aktion, da ich mich zu wenig informiert fühle. Ich habe erst davon ‚Wind bekommen‘, als die Entscheidung schon getroffen wurde. Ich frage mich: Wo ist die Notwendigkeit? Wie wird diese erklärt? Und wie wird die Notwendigkeit erklärt, die Windräder an diesem Ort zu bauen und so viele Hektar Wald zu roden?
Mit Notwendigkeit meine ich: Welche Eventualitäten wurden abgewogen, um andere gleichsame Maßnahmen mit gleicher Wirkung zu erreichen? Und warum jetzt?
Inwieweit wurde hier das Thema Schall, zum Beispiel Infraschall und Körperschall, geprüft?
Ich bin der Meinung, dass bei vielen Fragen, welche die Region oder die Stadt angehen, der Bürger viel mehr einbezogen werden sollte. Das ist demokratisch. Bürger müssen nicht bevormundet werden, man kann ihnen durchaus einiges zutrauen! Und gerade dieses Thema betrifft nun alle Bürger, die in dieser Gegend wohnen. Es geht also nicht darum, gegen Windräder zu sein, sondern darum, dass die Bürger nicht umfassend informiert wurden.“Mehr lesenWeniger anzeigen
„Ich unterstütze diese Aktion, da ich mich zu wenig informiert fühle. Ich habe erst davon ‚Wind bekommen‘, als die Entscheidung schon getroffen wurde. Ich frage mich: Wo ist die Notwendigkeit? Wie wird diese erklärt? Und wie wird die Notwendigkeit erklärt, die Windräder an diesem Ort zu bauen und so viele Hektar Wald zu roden?
Mit Notwendigkeit meine ich: Welche Eventualitäten wurden abgewogen, um andere gleichsame Maßnahmen mit gleicher Wirkung zu erreichen? Und warum jetzt?
Inwieweit wurde hier das Thema Schall, zum Beispiel Infraschall und Körperschall, geprüft?
Ich bin der Meinung, dass bei vielen Fragen, welche die Region oder die Stadt angehen, der Bürger viel mehr einbezogen werden sollte. Das ist demokratisch. Bürger müssen nicht bevormundet werden, man kann ihnen durchaus einiges zutrauen! Und gerade dieses Thema betrifft nun alle Bürger, die in dieser Gegend wohnen. Es geht also nicht darum, gegen Windräder zu sein, sondern darum, dass die Bürger nicht umfassend informiert wurden.“
07Nicole Bösen
08Joachim BrückFacharzt für Allgemeinmedizin
09Klauspeter Bungert
„In zusammenhängenden erwachsenen Wäldern zeigt das Thermometer an heißen Tagen bis acht, mitunter zehn Grad weniger an als in der entwaldeten Umgebung; über baumlosen, nach der Ernte als kahle Brachen Sonne und Trockenheit ungeschützt ausgesetzten, weiträumigen Ackerlandschaften; in dem, jedem Stadtbesucher krass spürbaren, Brutofen asphalt- und betonversiegelter Flächen.
Die Waldverdrängung hat sich einem Ausmaß angenähert, das in summa Deutschland in Zeiten wie Sommer ’26 in den klimatischen Zustand subtropischer Wüsten katapultiert. Es ist eine anscheinend urdeutsche Unbesonnenheit, jetzt daran zu glauben, Mammutwindräder könnten einen Beitrag zu einer Abmilderung der Hitze- und Trockenextreme leisten. Das Gegenteil muss der Fall sein, denn jede großräumige Versiegelung von Baumbewuchs durch Windräder, wie im Stadtwald links der Mosel geplant, verschärft die Situation noch mehr. Auf Jahrhunderte! Gesunder Waldboden mit all seinem Leben, seinen Wasserspeichern, seinen Verdunstungskreisläufen wird brachial toten tiefreichenden Betonfundamenten geopfert. Die der Natur zugefügten Schäden übertreffen selbst die Folgen des Braunkohleabbaus, wo nach Jahrzehnten neue Parklandschaften entstanden. Beton und asphaltierte Zufahrtswege müssen dagegen Wüsteneien bleiben.“Mehr lesenWeniger anzeigen
„In zusammenhängenden erwachsenen Wäldern zeigt das Thermometer an heißen Tagen bis acht, mitunter zehn Grad weniger an als in der entwaldeten Umgebung; über baumlosen, nach der Ernte als kahle Brachen Sonne und Trockenheit ungeschützt ausgesetzten, weiträumigen Ackerlandschaften; in dem, jedem Stadtbesucher krass spürbaren, Brutofen asphalt- und betonversiegelter Flächen.
Die Waldverdrängung hat sich einem Ausmaß angenähert, das in summa Deutschland in Zeiten wie Sommer ’26 in den klimatischen Zustand subtropischer Wüsten katapultiert. Es ist eine anscheinend urdeutsche Unbesonnenheit, jetzt daran zu glauben, Mammutwindräder könnten einen Beitrag zu einer Abmilderung der Hitze- und Trockenextreme leisten. Das Gegenteil muss der Fall sein, denn jede großräumige Versiegelung von Baumbewuchs durch Windräder, wie im Stadtwald links der Mosel geplant, verschärft die Situation noch mehr. Auf Jahrhunderte! Gesunder Waldboden mit all seinem Leben, seinen Wasserspeichern, seinen Verdunstungskreisläufen wird brachial toten tiefreichenden Betonfundamenten geopfert. Die der Natur zugefügten Schäden übertreffen selbst die Folgen des Braunkohleabbaus, wo nach Jahrzehnten neue Parklandschaften entstanden. Beton und asphaltierte Zufahrtswege müssen dagegen Wüsteneien bleiben.“
10Dr. Marion BurgVorsitzende: Naturschutz Euren, Herresthal e. V.
„„Bäume sind Heiligtümer. Wer mit ihnen zu sprechen, wer ihnen zuzuhören weiß, der erfährt die Wahrheit. Sie predigen nicht Lehren und Rezepte, sie predigen, um das Einzelne unbekümmert, das Urgesetz des Lebens.“ – Hermann Hesse“Mehr lesenWeniger anzeigen
„„Bäume sind Heiligtümer. Wer mit ihnen zu sprechen, wer ihnen zuzuhören weiß, der erfährt die Wahrheit. Sie predigen nicht Lehren und Rezepte, sie predigen, um das Einzelne unbekümmert, das Urgesetz des Lebens.“ – Hermann Hesse“
11Hajo Conrad
„Die Stadt Trier ist nicht verantwortlich für das WindBG und das LWindGG, mit dem die damalige Landesregierung 2023 den Kommunen den Ausweis von Flächen für Windkraftanlagen auferlegt hat. Aber sie ist in ihrer verzweifelten Suche nach den letzten noch für diese Verwendung verbleibenden Stadtflächen dafür verantwortlich, zu welchen Ergebnissen diese Suche führt.
Nach der Erstellung des aktuellen Flächennutzungsplans und der jetzt vorliegenden Planungen mit Auswirkungen auf die nächsten 30 Jahre hätte ich mir in Bezug auf die Beeinträchtigung der Sichtachsen aus der Innenstadt Folgendes gewünscht:
– einen weithin vernehmbaren Protest des für Innenstadt, Handel und Tourismus zuständigen Dezernenten,
– ein mutiges Nein des Baudezernenten gegen die hier für das Stadtbild Triers widersinnige grüne Gesetzesbestimmung,
– eine Entscheidung der Verwaltungsspitze der Vereinigten Hospitien aus Oberbürgermeister und Bischof für ein unversehrtes Naherholungsgebiet und für eine attraktive Stadt Trier – als ein aus dem Eigentum verpflichtendes Handeln nicht nur im Sinne der Einnahmenmaximierung, sondern auch in der Verantwortung als großer lokaler Waldbesitzer und wahrnehmbarer Teil der Innenstadt,
– ein Mehr an Verständnis für die demnächst „umzingelten“ Bürger und Bürgerinnen von Herresthal.
Im Oktober 1979 wurde nicht zuletzt aufgrund der Bürgerinitiative „Rettet den Weißhauswald“ das geplante Projekt einer Ferienanlage mit hohen Bauten im Weißhauswald abmoderiert. Begründung damals: Erhalt des Naherholungsgebiets und der Sichtachsen.“Mehr lesenWeniger anzeigen
„Die Stadt Trier ist nicht verantwortlich für das WindBG und das LWindGG, mit dem die damalige Landesregierung 2023 den Kommunen den Ausweis von Flächen für Windkraftanlagen auferlegt hat. Aber sie ist in ihrer verzweifelten Suche nach den letzten noch für diese Verwendung verbleibenden Stadtflächen dafür verantwortlich, zu welchen Ergebnissen diese Suche führt.
Nach der Erstellung des aktuellen Flächennutzungsplans und der jetzt vorliegenden Planungen mit Auswirkungen auf die nächsten 30 Jahre hätte ich mir in Bezug auf die Beeinträchtigung der Sichtachsen aus der Innenstadt Folgendes gewünscht:
– einen weithin vernehmbaren Protest des für Innenstadt, Handel und Tourismus zuständigen Dezernenten,
– ein mutiges Nein des Baudezernenten gegen die hier für das Stadtbild Triers widersinnige grüne Gesetzesbestimmung,
– eine Entscheidung der Verwaltungsspitze der Vereinigten Hospitien aus Oberbürgermeister und Bischof für ein unversehrtes Naherholungsgebiet und für eine attraktive Stadt Trier – als ein aus dem Eigentum verpflichtendes Handeln nicht nur im Sinne der Einnahmenmaximierung, sondern auch in der Verantwortung als großer lokaler Waldbesitzer und wahrnehmbarer Teil der Innenstadt,
– ein Mehr an Verständnis für die demnächst „umzingelten“ Bürger und Bürgerinnen von Herresthal.
Im Oktober 1979 wurde nicht zuletzt aufgrund der Bürgerinitiative „Rettet den Weißhauswald“ das geplante Projekt einer Ferienanlage mit hohen Bauten im Weißhauswald abmoderiert. Begründung damals: Erhalt des Naherholungsgebiets und der Sichtachsen.“
12Eva DomkeParfümerie Edith Lücke
13Regina DührPraxis Physiotherapie
14Achim EberhardLohner Ingenieure GbR
15Lydia EngelGipsbergbau Engel GmbH
16Hermann Esslingerarchitecture + aménagement
„Bei aller Offenheit für innovative und alternative Energiequellen dürfen wir eines nicht vergessen: Wir tragen eine besondere Verantwortung für Trier, die älteste Stadt Deutschlands, mit ihren bedeutenden UNESCO-Welterbestätten und dem einzigartigen Stadt- und Landschaftsbild des Moseltals. Windräder an einer derart prominenten Sichtachse, unmittelbar an der optischen Hangkante des Markusbergs, würden dieses über Jahrhunderte gewachsene Erscheinungsbild dauerhaft verändern. Niemand käme auf die Idee, Windräder auf die prägenden Hügelketten rund um Florenz zu stellen und damit die historische Silhouette der Stadt zu verändern. Warum sollten wir mit Trier und dem Moseltal weniger sorgsam umgehen?“Mehr lesenWeniger anzeigen
„Bei aller Offenheit für innovative und alternative Energiequellen dürfen wir eines nicht vergessen: Wir tragen eine besondere Verantwortung für Trier, die älteste Stadt Deutschlands, mit ihren bedeutenden UNESCO-Welterbestätten und dem einzigartigen Stadt- und Landschaftsbild des Moseltals. Windräder an einer derart prominenten Sichtachse, unmittelbar an der optischen Hangkante des Markusbergs, würden dieses über Jahrhunderte gewachsene Erscheinungsbild dauerhaft verändern. Niemand käme auf die Idee, Windräder auf die prägenden Hügelketten rund um Florenz zu stellen und damit die historische Silhouette der Stadt zu verändern. Warum sollten wir mit Trier und dem Moseltal weniger sorgsam umgehen?“
17Christine FehmerDruckerei Schaubs
18Harald FehmerImmobilien Agentur Engel & Fehmer
19Heike Franzen
20Gabi FriesYoga & Pilatesstudio
„Das Ausmaß der Rodung, gerade in einer Zeit, in der die Folgen des Klimawandels immer schmerzhafter spürbar werden und damit die Bedeutung von Bewaldung sowohl für Menschen als auch für Tiere immens groß ist, finde ich sehr bedenklich. Über die sehr große Flächenversiegelung, wo doch gerade in der Region die verheerenden Auswirkungen durch Starkregen im Jahr 2021 noch äußerst schmerzhaft nachwirken, sollte sehr intensiv nachgedacht werden. Auch die derzeitige anhaltende Hitzeperiode, verbunden mit großer Trockenheit, in der gesunde Wälder eine große Rolle spielen, finde ich sehr bedeutsam.“Mehr lesenWeniger anzeigen
„Das Ausmaß der Rodung, gerade in einer Zeit, in der die Folgen des Klimawandels immer schmerzhafter spürbar werden und damit die Bedeutung von Bewaldung sowohl für Menschen als auch für Tiere immens groß ist, finde ich sehr bedenklich. Über die sehr große Flächenversiegelung, wo doch gerade in der Region die verheerenden Auswirkungen durch Starkregen im Jahr 2021 noch äußerst schmerzhaft nachwirken, sollte sehr intensiv nachgedacht werden. Auch die derzeitige anhaltende Hitzeperiode, verbunden mit großer Trockenheit, in der gesunde Wälder eine große Rolle spielen, finde ich sehr bedeutsam.“
21Dr. Wolfhard Fries
„Windenergie auf jeden Fall, aber nicht um jeden Preis! Warum die Natur so nachhaltig schädigen und 72.000 m² Wald abholzen? Es gibt genug freie Flächen, die nutzbar wären.“Mehr lesenWeniger anzeigen
„Windenergie auf jeden Fall, aber nicht um jeden Preis! Warum die Natur so nachhaltig schädigen und 72.000 m² Wald abholzen? Es gibt genug freie Flächen, die nutzbar wären.“
22Bruno GoossensGoossens & Kopatz
23Constanze GoossensGoossens & Kopatz
24Andreas GorgeneckSchreinerei Gorgeneck
„Windkraft ja – aber nicht an diesen konkreten Waldstandorten.
Es darf hier keinen Eingriff in den Wald und die Natur geben. 0,5 Hektar Wald werden dauerhaft gerodet. Die Anlagen werden 250 Meter hoch.
Ich bin nicht grundsätzlich gegen Windkraft. Aber ich bin dagegen, wertvollen Wald und wichtige Naherholungsräume für Windräder zu nutzen, wenn es weniger konfliktträchtige Standorte gibt. Gerade bei den Trierer Flächen müssen Artenschutz, Waldverlust, Naherholung und Landschaftsbild ernsthaft gegeneinander abgewogen werden.“Mehr lesenWeniger anzeigen
„Windkraft ja – aber nicht an diesen konkreten Waldstandorten.
Es darf hier keinen Eingriff in den Wald und die Natur geben. 0,5 Hektar Wald werden dauerhaft gerodet. Die Anlagen werden 250 Meter hoch.
Ich bin nicht grundsätzlich gegen Windkraft. Aber ich bin dagegen, wertvollen Wald und wichtige Naherholungsräume für Windräder zu nutzen, wenn es weniger konfliktträchtige Standorte gibt. Gerade bei den Trierer Flächen müssen Artenschutz, Waldverlust, Naherholung und Landschaftsbild ernsthaft gegeneinander abgewogen werden.“
25Claudia GlesiusGesangspädagogin
„Kultur ist nicht nur Musik, Kunst und Wein – Kultur ist auch Landschaft.“
26Dr. Jan GlockauerTRIWO AG
„Lieber noch einmal genau hinschauen – was gebaut ist bleibt (meistens)!“Mehr lesenWeniger anzeigen
„Lieber noch einmal genau hinschauen – was gebaut ist bleibt (meistens)!“
27Gerd GuillaumeGuillaume Mode
28Dr. Michael Graf
29Andrea Graf-VaradiPhysiotherapeutin
30Dr. jur. Gilbert Haufs-BrusbergRechtsanwalt
„Ein städtebauliches Verbrechen!“
31Heinz HaubrichLandgasthaus Lenerz Lorich
32Dieter HauserHS Design
„Als überzeugter Befürworter erneuerbarer Energien habe ich Bedenken bei dieser Standortentscheidung und Vorgehensweise.
Fehlen unseren lenkenden Instanzen Bewusstsein und Feingefühl für das Stadtbild unseres historisch wertvollen Trier? Siehe z. B. der Straßenbelag Fleischstraße. Wenn das Ziel ist, Trier nach und nach unattraktiver zu machen, sind diese Windradanlagen nur konsequent.
Eine eventuelle Rückstufung als Weltkulturerbe-Stätte könnte touristisch ungeahnte Folgen haben und ist hoffentlich nicht Teil des Plans. Ich kann nicht nachvollziehen, dass das nicht von Anfang an in die Überlegungen einbezogen wurde.“Mehr lesenWeniger anzeigen
„Als überzeugter Befürworter erneuerbarer Energien habe ich Bedenken bei dieser Standortentscheidung und Vorgehensweise.
Fehlen unseren lenkenden Instanzen Bewusstsein und Feingefühl für das Stadtbild unseres historisch wertvollen Trier? Siehe z. B. der Straßenbelag Fleischstraße. Wenn das Ziel ist, Trier nach und nach unattraktiver zu machen, sind diese Windradanlagen nur konsequent.
Eine eventuelle Rückstufung als Weltkulturerbe-Stätte könnte touristisch ungeahnte Folgen haben und ist hoffentlich nicht Teil des Plans. Ich kann nicht nachvollziehen, dass das nicht von Anfang an in die Überlegungen einbezogen wurde.“
33Peter HeinPhysiotherapie
34Brigitta HeinzTrinkwasserprobenehmerin, akkreditiert am Landesuntersuchungsamt
35Marcus HermesdorfAntiquitäten Hermesdorf
36Stefanie HupfeldZeltinger – die Einrichtung
37Philipp JägenMetall in Form
38Regina Jobelius
39Bettina KaiserMediatorin und Coach
„Ich bin für erneuerbare Energien – aber nicht um jeden Preis und nicht an jedem Standort.
Der Trierer Stadtwald, die bewaldeten Höhen, die Mariensäule und der einzigartige Blick über das Moseltal prägen unsere Stadt und unsere Heimat. Für Windkraftanlagen dieser Dimension wertvollen Wald und Lebensraum zu opfern und gleichzeitig das Landschaftsbild auf Jahrzehnte grundlegend zu verändern, steht für mich in keinem angemessenen Verhältnis.
Energiewende ja – aber mit Augenmaß, Verantwortung und Respekt vor dem, was nicht wiederherstellbar ist.“Mehr lesenWeniger anzeigen
„Ich bin für erneuerbare Energien – aber nicht um jeden Preis und nicht an jedem Standort.
Der Trierer Stadtwald, die bewaldeten Höhen, die Mariensäule und der einzigartige Blick über das Moseltal prägen unsere Stadt und unsere Heimat. Für Windkraftanlagen dieser Dimension wertvollen Wald und Lebensraum zu opfern und gleichzeitig das Landschaftsbild auf Jahrzehnte grundlegend zu verändern, steht für mich in keinem angemessenen Verhältnis.
Energiewende ja – aber mit Augenmaß, Verantwortung und Respekt vor dem, was nicht wiederherstellbar ist.“
40Karin KaltenkirchenModehaus Marx GmbH & Co. KG
„Mir fehlt eine klare Vision für die Zukunft Triers. Andere Regionen schützen konsequent das, was sie einzigartig und attraktiv macht. Trier besitzt ein außergewöhnliches historisches Erbe und eine unverwechselbare Kulturlandschaft. Ausgerechnet diese Werte wollen wir durch weithin sichtbare Windkraftanlagen dauerhaft beeinträchtigen? Am Tegernsee wäre ein solcher Eingriff vermutlich undenkbar. Warum sollte Trier weniger entschlossen schützen, was seine Identität ausmacht?“Mehr lesenWeniger anzeigen
„Mir fehlt eine klare Vision für die Zukunft Triers. Andere Regionen schützen konsequent das, was sie einzigartig und attraktiv macht. Trier besitzt ein außergewöhnliches historisches Erbe und eine unverwechselbare Kulturlandschaft. Ausgerechnet diese Werte wollen wir durch weithin sichtbare Windkraftanlagen dauerhaft beeinträchtigen? Am Tegernsee wäre ein solcher Eingriff vermutlich undenkbar. Warum sollte Trier weniger entschlossen schützen, was seine Identität ausmacht?“
41Michael KernbachAutor
42Thomas KiesslingTenor
„Meine Stadt – meine Entscheidung!“
43Dr. Hermann Kleber
„Ich bin ebenfalls der Meinung, dass eine Entscheidung von solcher Tragweite nicht ohne eine direkte Mitwirkung der Trierer Bürgerschaft in Form eines Bürgerentscheids getroffen werden sollte.“Mehr lesenWeniger anzeigen
„Ich bin ebenfalls der Meinung, dass eine Entscheidung von solcher Tragweite nicht ohne eine direkte Mitwirkung der Trierer Bürgerschaft in Form eines Bürgerentscheids getroffen werden sollte.
Die Parteien wirken laut Grundgesetz an der politischen Willensbildung der Bürger mit, Haupträger der politischen Willensbildung sind die Bürger, und nicht umgekehrt. Die in der BRD etablierte Parteiendemokratie hat aus ihrer Mitwirkung zunehmend ein Monopol gemacht und findet daher die politische Willensbildung der Bürger außerhalb der Parteien als störend, vor allem wenn sie parteipolitischen Interessen entgegensteht. Die Bürger fühlen sich nicht mehr wahrgenommen und von der politischen Willensbildung und Mitwirkung ausgeschlossen. Das erklärt den Aufstieg radikaler und demokratiefeindlicher Parteien am rechten und linken Rand, und zwar auf allen politischen Ebenen, wie wir gerade sehen können.
Daher ist es inakzeptabel, dass eine knappe Mehrheit des Stadtrates und der Stadtvorstand kein Bürgerbegehren zulassen. Diese Demonstration der Ablehnung der Mitwirkung der Bürgerschaft an der politischen Willensbildung verursacht enormen und lang wirkenden politischen Flurschaden, weil sie das Vertrauen in das Funktionieren einer repräsentativen Demokratie untergräbt.“
44Daniel KlingelmeierPartei- und Fraktionsvorsitzender „Freie Wähler“
„Windkraftanlagen gehören nicht auf das Gebiet einer Großstadt. Die Einwände und Sorgen der betroffenen Menschen vor Ort müssen ernst genommen werden.“Mehr lesenWeniger anzeigen
„Windkraftanlagen gehören nicht auf das Gebiet einer Großstadt. Die Einwände und Sorgen der betroffenen Menschen vor Ort müssen ernst genommen werden.“
45Stefano La VecchiaGalileo Lebensmittel GmbH & Co KG
46Hermann Lewen
47Edith LückeParfümerie Edith Lücke
48Cordula Macherey-HermesdorfArchitektin
49Werner MarbachMarbach Sicherheitssysteme
50Engelbert Marx
51Dr. Mechthild Matheus-Höller
52Alexander MockGalabau Mock
53Sabine MolterDipl. Psychologin
54Raimund MüllerImmobilien Müller GmbH & Co. KG
55Thomas MüllerKylltal Reisen
56Jutta Niewodniczanski
57Matthäus Niewodniczanski
58Prof. Dr. Helmut Nikolay
59Prof. Dr. Ute Nikolay
60Daniel OrthORTH Kälte-Klima-Technik
61Peter OrthORTH Kälte-Klima-Technik
62Melanie OstermannBrasserie Trier
63Frank PeuckmannMentor AG
64Jürgen PossPoss Schuhhandel GmbH
„Ich lehne den Bau von Windrädern im Trierer Stadtwald ab. Der Stadtwald ist ein wertvoller Natur- und Erholungsraum, den wir für kommende Generationen bewahren sollten. Große Windkraftanlagen würden das Landschaftsbild zerstören, in die Natur eingreifen und den Charakter des Waldes dauerhaft beeinträchtigen. Gerade als Stadt mit 9 UNESCO-Weltkulturerbestätten sollten wir unserer besonderen Verantwortung für Landschaft, Kultur und Natur gerecht werden und den einzigartigen Charakter unserer Stadt bewahren.“Mehr lesenWeniger anzeigen
„Ich lehne den Bau von Windrädern im Trierer Stadtwald ab. Der Stadtwald ist ein wertvoller Natur- und Erholungsraum, den wir für kommende Generationen bewahren sollten. Große Windkraftanlagen würden das Landschaftsbild zerstören, in die Natur eingreifen und den Charakter des Waldes dauerhaft beeinträchtigen. Gerade als Stadt mit 9 UNESCO-Weltkulturerbestätten sollten wir unserer besonderen Verantwortung für Landschaft, Kultur und Natur gerecht werden und den einzigartigen Charakter unserer Stadt bewahren.“
65Sigrid PothOsteopathin
66Dr. Ulrich Rass
67Rosi SahlerKultkneipe Aom Ecken
68Martha Scheurerehemalige CDU-Stadträtin
69Wolly ScholtesScholtes Fliesen Bad Design
„Der Bau von Windkraftanlagen wird für die Transformation hin zur Unabhängigkeit von fossilen Energien weiterhin ein wichtiger Baustein bleiben.
Aber nicht um jeden Preis!!
72000 qm Wald roden für einen solchen Anblick?
Das geht mir zu weit und es fehlen mir die Alternativen.
Deshalb bin ich für einen Bürgerentscheid!“Mehr lesenWeniger anzeigen
„Der Bau von Windkraftanlagen wird für die Transformation hin zur Unabhängigkeit von fossilen Energien weiterhin ein wichtiger Baustein bleiben.
Aber nicht um jeden Preis!!
72000 qm Wald roden für einen solchen Anblick?
Das geht mir zu weit und es fehlen mir die Alternativen.
Deshalb bin ich für einen Bürgerentscheid!“
70Ursula SeilerRappelkiste
71Christoph F. Selbach-SchneiderVorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Trier; Vorsitzender der CDU Feyen-Weismark
72Dr. Martin SpuktiZahnarzt
73Matthias SonnenGastronom und Eventmanager
74Patrick SterzenbachHotel Aulmann, Sterzenbach Fashion, Alles Puupes, Souvenirs und mehr
„Wir sollten die Attraktivität unserer schönen Stadt steigern und nicht verschandeln, schließlich leben wir vom Tourismus.“Mehr lesenWeniger anzeigen
„Wir sollten die Attraktivität unserer schönen Stadt steigern und nicht verschandeln, schließlich leben wir vom Tourismus.“
75Alfred ThielenEhemaliger Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes Region Trier
76Andreas TraumannBürgerinitiative Naherholungsgebiet „Auf der Bausch“
„Ich bin nicht generell gegen den Bau von Windkraftanlagen als Beitrag zum Klimaschutz und zur Nutzung erneuerbarer Energien.
Die Standorte dieser Anlagen müssen jedoch sorgfältig ausgewählt und die Auswirkungen auf Natur, Umwelt und Mensch umfassend abgewogen werden. Klimaschutz und Naturschutz sollten Hand in Hand gehen und nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Die geplanten Standorte Wetterborn, Stahlem, Steigenberg und Balmet sehe ich deshalb als ungeeignet. Durch den Bau der Windkraftanlagen würden dort die intakten Waldgebiete erheblich beeinträchtigt. Waldflächen müssten gerodet, Lebensräume seltener Tier- und Pflanzenarten zerstört und Böden versiegelt werden. Gleichzeitig verlieren wir wichtige natürliche Funktionen der Wälder für das Klima, den Wasserhaushalt und den Schutz vor Hitze und Hochwasser.
Besonders problematisch sehe ich auch die klaren Auswirkungen auf unser geschütztes Moseltal als UNESCO-Welterbe. Die Anlagen würden das einzigartige Landschaftsbild erheblich verändern und damit auch den Welterbestatus gefährden sowie den Tourismus beeinträchtigen.
Es geht mir nicht um ein grundsätzliches Nein zur Windkraft, sondern um die Wahl geeigneter Standorte. Für den Ausbau erneuerbarer Energien müssen Lösungen gefunden werden, die Klimaschutz ermöglichen, ohne dafür besonders wertvolle Natur- und Kulturlandschaften für Generationen unwiederbringlich zu zerstören.“Mehr lesenWeniger anzeigen
„Ich bin nicht generell gegen den Bau von Windkraftanlagen als Beitrag zum Klimaschutz und zur Nutzung erneuerbarer Energien.
Die Standorte dieser Anlagen müssen jedoch sorgfältig ausgewählt und die Auswirkungen auf Natur, Umwelt und Mensch umfassend abgewogen werden. Klimaschutz und Naturschutz sollten Hand in Hand gehen und nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Die geplanten Standorte Wetterborn, Stahlem, Steigenberg und Balmet sehe ich deshalb als ungeeignet. Durch den Bau der Windkraftanlagen würden dort die intakten Waldgebiete erheblich beeinträchtigt. Waldflächen müssten gerodet, Lebensräume seltener Tier- und Pflanzenarten zerstört und Böden versiegelt werden. Gleichzeitig verlieren wir wichtige natürliche Funktionen der Wälder für das Klima, den Wasserhaushalt und den Schutz vor Hitze und Hochwasser.
Besonders problematisch sehe ich auch die klaren Auswirkungen auf unser geschütztes Moseltal als UNESCO-Welterbe. Die Anlagen würden das einzigartige Landschaftsbild erheblich verändern und damit auch den Welterbestatus gefährden sowie den Tourismus beeinträchtigen.
Es geht mir nicht um ein grundsätzliches Nein zur Windkraft, sondern um die Wahl geeigneter Standorte. Für den Ausbau erneuerbarer Energien müssen Lösungen gefunden werden, die Klimaschutz ermöglichen, ohne dafür besonders wertvolle Natur- und Kulturlandschaften für Generationen unwiederbringlich zu zerstören.“
77Michael TrierweilerFlammPunkt Öfen und Schornsteine / Brandschutz / Isoliertechnik
78Nikos TziorkasAlte Färberei
79Monika van BellenSieh um dich
80Jutta WerwieWerwie´s Wild und Feinkost
81Stephan WerwieWerwie´s Wild und Feinkost
82Hans-Jürgen WirtzBürgerverein Pfalzel e. V.
„Stadtrat am 10.09.2026 - ein schwarzer Tag für Trier“Mehr lesenWeniger anzeigen
„Stadtrat am 10.09.2026 - ein schwarzer Tag für Trier
Diese denkwürdige Sitzung des Stadtrates werden interessierte Trierer Bürger so schnell nicht vergessen. Gelingt es doch dem Rat, mit der geringst möglichen Mehrheit unter Berufung auf eine fragwürdige Position des Rechtsamtes ein Bürgerbegehren, das das erforderliche Quorum mit über 5.000 Stimmen deutlich überschritten hat, politisch erst einmal abzumoderieren.
Dabei bezieht sich das Rechtsamt in erster Linie auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts Halle, das einen formellen Fehler - eine vierte Unterschrift - als nicht heilbar einstufte. Ein erstinstanzliches Urteil, dem keine weiter reichende Wirkung zukommt. Jedes der über 50 Verwaltungsgerichte in Deutschland kann anders entscheiden. Und würde es vermutlich auch tun.
In der allgemeinen Rechtsanwendung sind formelle Fehler gerade nicht derart schädlich. So führt z.B. die falsche Bezeichnung eines Rechtsmittels nicht zu dessen Verlust, wenn aus dem Inhalt klar erkennbar ist, was der Beschwerdeführer anstrebt.
Dass bei einer Entscheidung mit 25 : 24 ausgerechnet die Stimme des Oberhauptes von Deutschlands ältester Stadt, Herrn OB Leibe, das Zünglein an der Waage ist, hinterlässt zumindest einen faden Beigeschmack. Hätte er die Mitglieder des Rates entscheiden lassen, war das Bürgerbegehren beschlossen.
Der TV hat am 12.09. und am 16.09.2026 über den Sachverhalt berichtet. Während Redakteur Jansen im ersten Beitrag noch sachlich über die Meinungen der Fraktionen berichtete, konnte er sich am 16.09. nicht verkneifen, neben der Darstellung der Position des Rechtsamtes dieser auch noch eine journalistische Unbedenklichkeitsbescheinigung auszustellen. "Man habe nach Erkennen des Fehlers die Initiatoren nicht darauf hinweisen können".
Zu diesem Zeitpunkt lag dem TV bereits ein Leserbrief vor, der diese Argumentation ins Reich der Fabel verweist. Und den man natürlich nicht veröffentlichte.
Dem TV wurde dieser Text als Pressemitteilung übersandt. Wen wundert es noch, dass auch sie nicht veröffentlicht wurde.
Zuletzt ist eine Klarstellung angezeigt. Es wird stets über sechs Anlagen berichtet. Das ist ein Tunnelblick auf Herresthal. Im Ehrang-Pfalzeler Wald geht um mindestens 5 weitere Windräder. Damit ist das gesamte linksseitige Moseltal zerstört. Und in Filsch sind weitere Standorte vorgesehen.“
83Michael WöfflerWöffler Verkehrstechnik
„Erneuerbare Energie zu schaffen, um dem Klimawandel entgegenzutreten, und dabei vorher unsere wichtigste Quelle zum Leben, unseren Wald, zu zerstören, ist verlogen.
Hier geht es in erster Linie um den Profit der Betreiber!“Mehr lesenWeniger anzeigen
„Erneuerbare Energie zu schaffen, um dem Klimawandel entgegenzutreten, und dabei vorher unsere wichtigste Quelle zum Leben, unseren Wald, zu zerstören, ist verlogen.
Hier geht es in erster Linie um den Profit der Betreiber!“
84Dirk ZiesenhenneBroadway Filmtheater
„Die aktuelle Klima-, Trockenheits- und Brandlage ist seit Jahren prognostiziert und zeigt es mehr als deutlich: Wir brauchen viel mehr (Laub-)Wälder! Jahrzehnte alten Wald abzuholzen, um welchen Anforderungen auch immer Genüge zu tun, ist angesichts der Aufgaben, die unsere Nachfolgegenerationen ohnehin schon zu bewältigen haben, nicht zu verantworten. Und es kann keiner sagen, er oder sie habe es nicht gewusst …“Mehr lesenWeniger anzeigen
„Die aktuelle Klima-, Trockenheits- und Brandlage ist seit Jahren prognostiziert und zeigt es mehr als deutlich: Wir brauchen viel mehr (Laub-)Wälder! Jahrzehnte alten Wald abzuholzen, um welchen Anforderungen auch immer Genüge zu tun, ist angesichts der Aufgaben, die unsere Nachfolgegenerationen ohnehin schon zu bewältigen haben, nicht zu verantworten. Und es kann keiner sagen, er oder sie habe es nicht gewusst …“